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Inhaltsangabe:
Auch der zweite Teil des beliebten Ox-Kochbuchs verfolgt das Konzept: Vegetarier
haben nicht nur mehr Spaß beim Kochen, sondern auch beim Essen. Alle Kochtipps
stammen von Prominenten aus der Szene, von Musikern, Comiczeichnern oder
Plattenlabels, die hier nicht nur ihr liebstes vegetarisches oder veganes Rezept
vorstellen, sondern auch einen Musiktipp angeben, der sich zum Kochen und beim
gemeinsamen Essen besonders gut eignet.
Das Ox-Kochbuch macht Kochen zu einem gesellschaftlichen Ereignis: In der Gruppe
und bei der entsprechenden Musik ist der Spaß am größten. Menschen, die immer
noch hektisch, heimlich und alleine bei McDonalds dinieren, sind selber schuld –
hier gibt es die Alternative, Teil zwei. Einfach, lecker und alltagserprobt.
Pressestimmen:
"Das zweite Kochbuch ist noch benutzerfreundlicher geworden. Neben trickreichen
Gaumenfreuden gibt es hier erstmals auch Grundrezepte vom Feldsalat bis zu Pesto
– Sachen, die gar nicht selbstverständlich sind, die aber von den meisten
Kochbüchern vorausgesetzt und also verschwiegen werden. Damit ist das
Ox-Kochbuch etwas für Laien und für angehende Chefköche zugleich – und all das
mit leckeren Zeichnungen versehen." (aktiv-Musikmagazin) / "Eindeutiges Fazit
nach dem Lesen in dieser Lektüre: Es gibt ein Leben neben Alfred Biolek!" (My
Way) / "Doch längst nicht alle Leser und Käufer des Ox-Kochbuchs zählen sich zu
den Punkrockern. Das Erfolgsrezept muss also noch woanders liegen. Und in der
Tat, wenn man einen Blick in das Rezeptbuch wirft, merkt man schnell, worin sich
das Buch aus dem Ventil Verlag von anderen vegetarischen Kochbüchern durchaus
angenehm unterscheidet. Zwar fehlt jegliches appetitanregende Foto von den
fertigen Gerichten, doch wird man durch die Rezeptauswahl und die
alltagstauglichen, einfach und verständlich geschriebenen Kochanleitungen dafür
mehr als entschädigt. (...) In jedem Fall kann man behaupten, dass sich die
Sprache in diesem Kochbuch vom sonstigen Kochbuch-Einerlei deutlich
unterscheidet." (Eurogay)
Ventil Verlag
Broschur, mit llustrationen
240 Seiten
2000, 3. Aufl. 2004 |
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Das Ox-Kochbuch, Teil 3 |
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Inhaltsangabe:
Das beliebte vegetarische Kochbuch geht in die dritte Runde! Wieder einmal setzt
sich das Ox, Deutschlands erfolgreichstes Punk-Magazin, die Kochmütze auf und
präsentiert die besten vegetarischen und veganen Rezepte für Punkrocker und
solche, die es werden wollen.
Alle Rezepte sind leicht nachzukochen. Dabei wurde wieder an jede
Kochgelegenheit gedacht: Es finden sich Gerichte für das Essen in trauter
Zweisamkeit ebenso wie für den WG-Schmaus oder die Riesenportionen, die in "Volxküchen"
benötigt werden.
Damit auch der Spaß beim Kochen nicht zu kurz kommt, sind alle Rezepte mit einem
passenden Musiktipp versehen und wurden von Leuten aus der Punkszene
zusammengetragen, darunter Bela B. von den Ärzten und Martin von EA80.
Neben Rezepten versammelt der dritte Band fundierte Hintergrundartikel zu Fragen
wie: Was ist vegane Ernährung und was gilt es dabei zu beachten? Was sind "Volxküchen"?
Warum ist Punk für viele Anhänger der Szene untrennbar mit vegetarischer
Ernährung verbunden? Anfänger und Fortgeschrittene sind bei diesem
Cook'n'Roll-Erlebnis also gleichermaßen willkommen.
Pressestimmen:
"... die leckeren vegetarischen Rezepte von Promis und Szene Mogule und
natürlich Normalsterblichen sind wie immer eine Offenbarung für Küche UND
Haushalt und im Stil einzigartig!" (Bierfront) / "Da läuft nicht nur
PunkrockerInnen das Wasser im Munde zusammen. Das Ox-Kochbuch 3 ist, wie seine
beiden Vorgänger, ein echter Geheimtipp!" (AVIVA) / "Neben fleischlosen Rezepten
samt passenden Soundtrack-Empfehlungen enthält das Buch eine Menge
Illustrationen in dem punk-typischen Erpresserbriefstil. Doch auch wertvolle
Tipps für den ›politisch korrekten‹ Einkauf, Informationen über den Biolandbau
und sogar eine Anleitung zum ›Hardcore-Häkeln‹ von Topflappen mit dem Logo der
Kult-Band ›Black Flag‹ sind dabei. Durch und durch ein Vergnügen." (net4low.com,
Susann Witt-Stahl)
Ventil Verlag
Broschur, mit Illustrationen
224 Seiten
2004, 2. Aufl. 2007 |
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Preis: 9,90 EUR |
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If the kids are united (Martin Büsser) |
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Inhaltsangabe:
Als "If the kids are united" 1995 erschien, war es das erste deutschsprachige
Buch über Punk von seinen Anfängen bis in die 1990er Jahre hinein. Inzwischen
liegt das Buch bereits in seiner 7. Auflage vor und gilt längst als Standardwerk
zum Thema. Es schlägt einen Bogen vom britischen Punk der 1970er über die
Hardcore-Bewegung der 1980er bis zu Grunge in den 1990er Jahren und dem so
genannten Ausverkauf von Punk im Videozeitalter.
Das Buch ist mehrfach inhaltlich überarbeitet worden, für die 6. Auflage kamen
erstmals Abbildungen hinzu, doch sein historischer Charakter als Zeitdokument
ist dabei bewahrt worden: Martin Büsser hat das Buch zu einer Zeit geschrieben,
als Punk und Hardcore endgültig im Mainstream angekommen waren. Der langjährige
Mitarbeiter des "Zap"-Fanzines nimmt damit Abschied von ›seiner‹ Szene und
beschreibt, wie es zu der Kommerzialisierung von Punk hatte kommen können.
"If the kids are united" ist voller Teilnahme geschrieben, besinnt sich auf die
politischen Grundwerte der Szene und hat damit seit Erscheinen für zahlreiche
Polarisierungen gesorgt. Ob Zustimmung oder Widerspruch: "If the kids are united"
lässt keinen kalt, der einmal in die Szene involviert war.
Pressestimmen:
"Durch Büssers Analyse wird deutlich, woran die heutige Szene krankt: Die
einstige Subkultur wurde vereinnahmt und kommerzialisiert, woraufhin die Ideale,
sich nicht zu verkaufen, kritikfähig zu sein und Widerstand gegen die
Staatsgewalt zu leisten, in Trümmern liegen." (Dirk Siepe in Visions) /
"Kenntnisreich, mit einer Menge an Fakten und Meinungen sowie einigen Auszügen
aus Gesprächen mit MusikerInnen, beschreibt Martin Büsser die Subkultur(en) des
Punk und Hardcore, vom Punk der mittleren Siebziger (Sex Pistols) über dessen
Weiterentwicklung (...) inklusive der Abgrenzungen und Vermischungen mit anderen
Musikstilen (Heavy Metal, Hip Hop) bis hin zum Status Quo der Neunziger, als
Neo-Punk (Green Day, Offspring, Rancid) und der sogenannte Crossover
mehrheitsfähig geworden sind." (Thomas Bohnert in Die Beute) / "Ein
unentbehrliches (Be)Lehrbuch für all diejenigen, die einst auf den ›Green
Day‹-Zug aufgesprungen sind und nun merken, dass eigentlich viel mehr dahinter
steckt und die jetzt wiederum wissen wollen, worauf sie sich eigentlich
eingelassen haben. Weniger pathetisch: Sehr empfehlenswert!" (Daily Grind)
Ventil Verlag
Broschur
160 Seiten
1995, 7. Aufl. 2006 |
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Preis: 10,90 EUR |
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Punk, DC (Mark
Andersen / Mark Jenkins) |
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Inhaltsangabe:
Die Insidergeschichte aus Washington, DC über das Zentrum des amerikanischen
Hardcore-Punk
Wer an Punk denkt, denkt zuerst an London oder New York. Doch in keine Stadt
wurde das weitere Verständnis von Punk zu Beginn der 1980er-Jahre so stark
geprägt wie durch die Szene von Washington, DC. Hier entstand mit Minor Threat
der Stil, der später "Hardcore" genannt wurde. Mit ihrem "positiven Denken"
sorgten die Washington-Punks für eine Abkehr von Alkohol, Drogen und
Selbstzerstörung.
Die Zeitzeugen Mark Andersen und Mark Jenkins erzählen lebendig von der Szene
ihrer Stadt. Etwa davon, wie mit den Bad Brains die erste afroamerikanische
Punkband entstand, die Hardcore mit Reggae vermischte. Und davon, wie Minor
Threat mit ihrem Song "Straight Edge" wider Willen eine ganze Jugendbewegung
auslösten. Oder wie Ian MacKaye mit "Dischord" eines der politisch integersten
Labels der Musikgeschichte ins Leben rief.
Gespickt mit O-Tönen von Musikern und Künstlern gibt das Buch einen tiefen
Einblick in zwei Jahrzehnte Punkgeschichte mit all ihren Höhen und Tiefen. Wir
erfahren von irrwitzigen Schlägereien zwischen Punks und Skins und davon, wie
sich die Bad Brains mit ihrer Schwulenfeindlichkeit in der Szene ins Aus
geschossen haben. Wir begleiten Ian MacKaye von seinen Tagen als kahl
geschorener Teenager bis zum gereiften Musiker bei Fugazi, dem politische Ideale
wichtiger als musikalischer Erfolg sind. Wir erleben den Aufstieg der Riot
Grrrls als Gegenbewegung zum aggressiven männlichen Slamdance. Und wir erfahren
ganz nebenbei von einem jungen Teenager namens Dave Grohl, der in der
Washington-Szene seine ersten Gehversuche machte und sich zehn Jahre später bei
einer Band namens Nirvana wieder fand.
"Punk, DC" ist exemplarisch für die Geschichte vieler Szenen, nicht nur in den
USA, sondern in der ganzen Welt. In dem Buch, das sich streckenweise spannend
wie ein Krimi liest, verlaufen die Fäden deshalb auch in alle nur erdenklichen
Richtungen – zur kalifornischen Punk-Bewegung rund um Black Flag und Hüsker Dü,
zum New York Hardcore und zur Szene in Seattle, deren Musik Anfang der 1990er
Grunge getauft wurde.
Pressestimmen:
"Eine spannende Geschichte und eines der besten Bücher über Musik, das mir
bisher in die Hände gefallen ist. Sollte im Bücherregal direkt zwischen ›Please
kill me!‹ und ›Give me Friction, Baby!‹ stehen." (The Punchliner, Andreas
Reiffer) / "Wahnsinnig beeindruckend ist es, wie die zwei Autoren Mark Andersen
und Mark Jenkins, wie beide den Ursprung dieser Szene hautnah miterlebt haben,
mit der Liebe zum Detail ihre Erinnerungen aus eben diesen bewegenden und auch
prägenden Tagen wiedergeben" (Helldriver Magazine) / "Egal wie sie es gemacht
haben, sie haben es sehr gut gemacht, sehr detailliert, man erkennt sofort, dass
es sich bei den Schreibern um Leute handelt die dabei waren und nicht
irgendwelche Journalisten die nichts mit der Sache zu tun hatten ..." (Trust) /
"Denn jetzt gibt es schlicht keine Ausreden mehr, sich nicht mit der DC-Szene
auseinanderzusetzen, vor allem wenn man bedenkt, welch ungemein hörbaren
Nachhall diese Szene auch heute noch in den aktuellen Veröffentlichungen einer
Vielzahl von Bands findet. Das Wunderbare an diesem Buch ist letztlich vor
allem, dass die beiden Autoren so spannend und vielseitig erzählen, so dass sich
das Werk bisweilen fast wie gute Prosa liest ..." (Musician)
Ventil Verlag
Broschur, mit Abb.
432 Seiten
1. Aufl. 2006 |
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Preis: 17,90 EUR |
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The Philosophy of Punk (Graig O'Hara) |
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Inhaltsangabe:
Das US-Standardwerk zur Punk- und Hardcoregeschichte
Das Buch gibt Newcomern und Kennern einen fundierten Einblick in das Wesen von
Punk, in die "Philosophie", die hinter der Bewegung steht. Autor Craig O’Hara,
ein genauer Kenner der Szene, behandelt dabei Fragen nach dem Verhältnis von
Punk, Politik und Anarchie, geht auf das ambivalente Verhältnis von Punks und
Skinheads ein, beschreibt die Fanzine-Szene und widmet den
Geschlechterverhältnissen im Punk ein eigenes Kapitel.
Natürlich kommt dabei auch die Musik nicht zu kurz. Vor allem die
US-amerikanische Szene, von Klassikern wie Black Flag und Minor Threat bis zur
jüngeren Hardcore- und Riot-Grrrl-Bewegung, wird ausführlich in O-Tönen und
zahlreichen Abbildungen vorgestellt.
Aus dem Amerikanischen übersetzt von Edward Viesel.
Pressestimmen:
"Jede Seite verströmt den wilden Geist und den Schweiß der engen Clubs und macht
klar, dass es sich bei Punk tatsächlich um eine Philosophie handelt. Deshalb
geht es in dem Buch nicht nur um die Musik, sondern auch um politische Utopien,
Geschlechterverhältnisse, "Do it yourself"-Gedanke und schließlich um den so
genannten Ausverkauf der Szene. Damit ist The Philosophy of Punk selbst ein
Stück lebendiger Punkgeschichte." (Aktiv Musikmagazin) / "Themen wie Sexismus
oder Skinheads werden ebenso in Kapiteln angesprochen wie die
Straight-Edge-Szene oder überhaupt die anarchistische Gedankenwelt der meisten
Punk-Aktivisten. Somit wird das Buch zu einer leicht lesbaren Übersicht zu einer
sehr vielseitigen Szene, zu einer Lektüre also, die man vor allem Journalisten,
Sozialarbeitern und Lehrern zur Pflicht machen sollte." (Enpunkt) / "Overall,
this is a very in-depth study of punk values, and how punk looks out towards the
straight world. I feel it is excellent for understanding punk, especially the
highest ideals that it has aspired to obtain." (Maximum RocknRoll zur
Originalausgabe) / »Das Standardwerk zur Geschichte der Punkmusik ...« (aktuell-Zeitung
für die Bundeswehr)
Ventil Verlag
Broschur, mit Abb.
168 Seiten
2001, 4. Aufl. 2006 |
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Preis: 11,90 EUR |
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Vorkriegsjugend (Jan Off) |
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Inhaltsangabe:
Jung kaputt spart Altersheime! Goldene Tage waren das Mitte der 80er, als
gefärbte Haare und zerrissene Klamotten bei Eltern, Lehrern und deinem Gegenüber
in der Straßenbahn noch echte Empörung auszulösen vermochten. Eine Zukunft
sollte es nicht geben – das hatten zumindest die Großmächte versprochen. Wozu
also die knappe Zeit mit einer Berufsausbildung vergeuden?! War es nicht
wesentlich sinnstiftender, das ungeheure Angebot an Rauschmitteln zu verkosten,
dabei weitere Nieten in die Lederjacke zu schrauben und die Regler der Anlage
hochzureißen, damit auch die Nachbarn den neuen "oundtrack zum Untergang"
genießen konnten?
Ja, natürlich war es das! Aber bis der lang ersehnte Irokesenschnitt endlich das
notwendige Stehvermögen besaß, mussten nicht selten zahlreiche Hürden genommen
werden.
Der Roman »Vorkriegsjugend« würdigt eine Dekade, die so furchtbar gern kalt sein
wollte, sich im Vergleich zum nachfolgenden Jahrzehnt aber als echter Ponyhof
präsentiert.
Pressestimmen:
"Das Buch ist [...] Pflichtlektüre: Veteranen, die einst in Diskotheken auf Neue
Deutsche Welle und New Wave pogten (weil dort kein Punk gespielt wurde!), bringt
es alle Klischees der kläglichen Sozialisation via Nostalgietransfer zurück;
jüngere Leser dürften Parallelen zu eigenen (aktuellen?) Verfehlungen wieder
entdecken und feststellen, dass früher eben doch nicht alles besser war –
obschon Off alles so humorvoll verpackt hat, dass sich einem beim Grinsen und
Lachen jener Verdacht aufdrängen könnte. Pflichtlektüre eben!" (tbc, Ox Fanzine)
/ "Erzählt werden die Erlebnisse eines Westzonen-Kindes aus Braunschweig. Eine
echte Punk-Geschichte, der Anti-Teipel. Hier geht es nicht um die kreativen
Sorgen der Stars und um die köstlichen Schnurren aus dem Backstage. Offs Helden
sind die Jungs vom Springbrunnen am Lesepavillon. Es geht um Gruppenhierarchien
und wie man sich mühselig in ihnen hinaufarbeitet. Das heißt am Anfang vor
allem, immer Kippen und eine Dose Bier zum Spendieren in der Tasche zu haben und
nie lauter zu rülpsen als das Alfa-Tier." (Peter Matzke in Leipziger
Volkszeitung) / "Eine mehr als unterhaltsame Achterbahnfahrt voller Heldentaten
und Peinlichkeiten. Lederjackencontests, Punkettenstress, Skinheaddiktaturen,
Schäferhundverfolgungen, Valeronräusche und Karlsquellliebschaften – überall
darf man dabei sein, gedanklich mitsaufen, mitfiebern und mitschämen. Beinahe
gelangt man sogar mit Fleisch, Vornefett, Properski und Co. Auf die ersten
Chaostage von Hannover. Beinahe. Wäre da nicht der ein oder andere
Zwischenstopp, wie z.B. an der Schenke ›Zum saftigen Hinterschinken‹ gewesen ...
Ein super Buch voller brisanter Erlebnisse in einem wie zu erwartenden 1a
Schreibstil. Empfehlung des Jahres!" (Furious Clarity) / "Vor allem aber ist
›Vorkriegsjugend‹ unterhaltsame, glaubwürdige Lektüre ohne nostalgische
Verklärung." (Toby Schaper, SUBWAY) / "Jetzt, da Hausfrauen sich die Haare rot,
grün oder orange färben, wo ›kaputte‹ Jeans aus der Boutique stammen oder der
Hautschmuck alltäglich wurde, ist es wohl an der Zeit, gute 200 Gramm Punkrock
zum Nachlesen herauszubringen." (www.wildwechsel.de)
Ventil Verlag
Broschur
160 Seiten
2003, 4. Aufl. 2007 |
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Preis: 9,90 EUR |
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Wo die wilden Maden graben (Nagel) |
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Inhaltsangabe:
Nach mehr als einem Jahrzehnt Tourleben mit seiner Band Muff Potter, einer der
bekanntesten deutschen Punkbands, legt deren Sänger Nagel mit "Wo die wilden
Maden graben" sein Romandebüt vor.
Der Protagonist kehrt nach einer ausgedehnten Konzerttournee nach Hause in einen
unstrukturierten Alltag zurück. Die sozialen Kontakte außerhalb des Bandgefüges
sind verkümmert, das Leben in der Heimatstadt gleicht einer permanenten
Ausnahmesituation: Alltag, das ist das Leben auf Tour. Voller Leerlauf und
vertaner Zeit, monoton und kräftezehrend, doch gleichzeitig auch glamourös und
aufputschend.
Das Buch handelt von Zuständen, für die man einerseits keine Lösung findet und
mit denen man sich andererseits nicht arrangieren kann oder will; von den
Widersprüchen, die sich daraus ergeben; von dem Wunsch, mal anzuhalten und
auszuruhen und der gleichzeitigen Angst davor. Der Angst, einzurosten.
"Wo die wilden Maden graben" beschreibt diesen Alltag zwischen Tour und Heimkehr
in kleinen Momentaufnahmen, durchzogen von Erinnerungen an früher, an das Leben
in der Kleinstadt, an die schlecht bezahlten Jobs, an fast vergessene Träume und
verflossene Liebschaften. Und vor allem an die Anfänge der Band, an die Flucht
vor dem erdrückenden Alltag. Der Roman weist neben diesem Einblick in den
Touralltag jedoch weit über das bekannte Tourtagebuch-Schema hinaus, beschreibt
er doch gerade die Langeweile und Enge im Tourbus, die Problematik des
Zurückkommens und die Flucht in die Musik in einer angenehm unaufgeregten
Sprache.
Pressestimmen:
"Spielt es aber für das Buch eine Rolle, dass hier nicht der Nagel erzählt, den
man aus Interviews kennt, von der Bühne, von der Bar? Nein, denn die
Geschichten, die er erzählt, sind gut und immer so real, dass man speziell als
Leser, der sich in der selben ›Szene‹ bewegt, immer wieder Momente der
Selbsterkenntnis hat." (OX-Fanzine) / "Ein Buch, das auch bei Unkenntnis Muff
Potters gut funktioniert. Als Milieustudie und Punkrock-Version der ›Mach dein
Ding!‹-Haltung." (Visions) / "Ausgerechnet im lauten Tourbetrieb – zwischen
Punkkonzerten, Backstagepöbeleien und nervigen Fans – sucht Nagels Protagonist
nach Ruhe. Er hat Sehnsucht nach Normalität, lehnt sie aber zugleich ab. Und
dieser Widerspruch, der dem Erzähler unlösbar scheint und Fragen nach Glück und
Zufriedenheit aufwirft, gibt diesem wunderbaren Roman Tiefe." (Hannoversche
Allgemeine) / "Sehr unterhaltsam, frisch und in einigen Fällen sogar von
Regener’schen Ausmaß." (Inside)
Ventil Verlag
Broschur
240 Seiten
2007, 2. Aufl. 2007 |
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Preis: 12,90 EUR |
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